| Tobias Kapser kehrt zur TG Biller zurück |
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Bayernliga-Aufsteiger meldet den ersten Neuzugang
Die ausgiebigen Feierlichkeiten nach dem viel bejubelten Durchmarsch der TG Biller Landshut von der Handball-Bezirksoberliga in die Bayernliga, den die Niederbayern als Vizemeister der Landesliga Nord in zwei Relegationsspielen gegen den Südvertreter TSV Niederraunau vor gerade erst zwei Wochen perfekt machten (32:25 und 26:28), sind überstanden. Während die Akteure um Erfolgs-Spielertrainer Markus Böhner nach praktisch zehn Monaten "Handball total" jetzt ihre wohlverdiente Pause genießen können, heißt es für die "Macher" der TGL "nach der Saison ist vor der Saison". Manager Laurent Gotovac und seine Kollegen in der Führungsetage basteln eifrig am Team für die am 18./19. September beginnende Spielzeit 2010/11. Am gestrigen Freitag präsentierte Gotovac den ersten Neuzugang: Das Landshuter Eigengewächs Tobias Kapser kehrt an die Sandnerstraße zurück. Der 21-Jährige wechselte bereits als Jugendlicher zum SC Freising, für den er in der vergangenen Bayernligasaison acht Spiele bestritt und dabei 72 Tore erzielte. Bei seinem Heimatverein ist er für die Spielmacherposition auf Rückraum Mitte vorgesehen. Noch keinen Vollzug meldet Gotovac hingegen bei einer weiteren geplanten Rückhol-Aktion: Florian Muhr suchte nach dem Abstieg der TGL in die BOL vor zwei Jahren eine neue sportliche Herausforderung beim Bayernligisten TSV Simbach. "Wir sind interessiert daran, dass er zuückkommt, aber fix ist das noch nicht", sagt Laurent Gotovac. Ganz oben auf dem Wunschzettel stand bei der TG Biller Freisings Torschützenkönig (172 Treffer im vergangenen Spieljahr) Stephan Auernhammer. Doch der 23-jährige Linkshänder entschied sich anders und wechselte zum TSV Friedberg in die neu eingeführte 3. Liga. Gotovac indes hat noch einige andere "heiße Eisen" im Feuer: "Wir testen derzeit vier mögliche Neuzugänge. Darunter ein rumänischer Ex-Profi für's Tor und ein weiterer Keeper", lässt der umtriebige Manager die Katze noch nicht aus dem Sack. "Wir wissen, was in der Bayernliga auf uns zukommt. Die Mannschaft muss jetzt den nächsten Schritt in die Zukunft vollziehen", hat Gotovac bei aller Aufstiegs-Euphorie ebenso wie "Mäx" Böhner die "Problemzonen" in seiner Truppe erkannt. Und die lagen in der vergangenen Landesligasaison vornehmlich auf der rechten Angriffsseite. Um den als primäres Ziel ausgegebenen Klassenerhalt im bayerischen Handball-Oberhaus zu realisieren, wollen die Rot-Weißen ihre Truppe gezielt verstärken. Dabei müsste die Sandnerstraße jetzt eigentlich die erste Adresse für ambitionierte Spieler aus der Region sein: Nach dem Abstieg des TSV Simbach, des SC Freising und der SSG Metten aus der Bayernliga ist die TGL nicht nur die unbestrittene Nummer eins in Niederbayern, sondern auch einziger Vertreter des 1999 installierten Handball-Großbezirks Altbayern in der bayerischen Beletage. (Ferdinand Mader/Landshuter Zeitung) |
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